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Terravino 2 - Spuren des Blutes

Terravino 2 war eine Wochenend-Con der Terravino-Reihe, die 2014 stattfand.

IT Beschreibung

„Langsam setzt du deine Reise fort. Es ist kalt geworden in Seranno, aber hier in den Bergen, nahe an der Grenze zu Penumbra ist es nicht ungewöhnlich. Du hoffst in den nächsten Tagen dein Ziel zu erreichen, doch ein warmer Tee und eine Mahlzeit wären wünschenswert. Gerade als du diesen Gedanken zu Ende gedacht hast, siehst du ein paar Meter von dir entfernt ein kleines einsames Häuschen. Es macht einen einladenden Eindruck und sieht nach einer Herberge aus. Ja, hier könntest du dich aufwärmen und dich etwas ausruhen, bevor du deine Reise fortsetzt, etwas Entspannung könnte dir gut tun. Nach dem tragischen Tod des geliebten Barons Lorenzo Federiko Angelo Perrez herrscht immer noch Trauer in Seranno. Der alte Baron war beliebt ob seiner milden und gutmütigen Art. Er kümmerte sich genauso um den armen Bauern, wie um den reichen Adeligen. Der heimtückische Giftmord ist bis heute nicht zur Gänze aufgeklärt und die neue Baroness Melina Perrez tritt in große Fußstapfen. Doch du verscheuchst die Gedanken über Politik fort und kommst endlich an der Taverne an und freust dich jetzt nur, deine Füße hochzulegen und etwas zu dir zu nehmen“

Was passierte

Hintergrund

Seranno, die am westlichsten gelegene Baronie in Terravino gilt auch als „der Rubin“ des Fürstentums. Dies geht auf die herausragende Qualität des Rotweins der Baronie zurück, der Serrano schon oft einen Sieg in der großen Weinlese eingebracht hat, aber auch den Neid und die Missgunst der anderen Baronien auf sich gezogen hat.

Regiert wird die Baronie derzeit durch Melina Perrez, der Tochter des kürzlich verstorbenen Barons Lorenzo Federico Angelo Perrez. Seine Frau Rosa Maria (geb. Bona) leidet noch immer an einer Krankheit, weshalb sie nicht mehr am öffentlichen Leben teilnimmt. Was sich vor einiger Zeit und schon lange durch Gerüchte gezeichnet hat ist, dass in Terravino eine Geheimorganisation zugange ist. Sie nennt sich vermutlich die Blutige Klinge. Natürlich ist diese Information nur in bestimmten Kreisen bekannt, doch je stärker diese Geheimorganisation in gewisse Dinge eingreift umso mehr kommt ihr Vorhandensein zutage.

Nachdem der Baron von Serrano auf dem letzten Con durch einen Giftmord ums Leben kam, fand ein Machtwechsel statt. Estefan, ein Winzer und Freund des Barons, wurde auf Grund verschiedener Ereignisse in ein Asylum eingeliefert, indem er behandelt wurde. Da er Dinge beobachtet hatte, die ihn für verrückt wirken liessen. Seine Frau Elenor befreite ihn aus dem Asylum und floh mit ihm, da sie der ganzen Sache nicht traute und ihrem Mann glaubte. Verfolgt von einigen Wachen des Asylum, flohen sie unwissend in ein Gasthaus, welches gerade von einigen Durchreisenden bezogen wurde.

Estefan und Elenor Druvor auf der Flucht

Das Paar kommt kurze Zeit nach der Mittagsstunde an der Taverne an und flieht vor einigen Männer, die sie zu fangen versuchen. Sie erhoffen sich Schutz in der Taverne und gerade Elenor wird alles daran setzen, ihren Mann vor dem Zugriff der Schergen zu schützen. Die Gäste der Taverne kommen aus dieser, als gerade bei der Ankunft die Häscher ihre Opfer erreichen. Estefan wird mit Gewalt gestoppt und soll davongeschleift werden. Nach einigem zögern greifen die Spieler ein und erkaufen dem Ehepaar einen Tag Vorsprung. Die scheinbar vom Asylum engagierten Männer lassen von dem Ehepaar Druvor ab. Der Spender war ein wohlhabender Mann namens Erlic Falkenhand, er bezahlte die Gruppe aus acht Männern mit einem Diamant.

Estefan ist durch die Behandlung im Asylum geistig schwer geschädigt. Zu Beginn ist er apathisch, sabbernd, brabbelnd und vermischt Wahrheit mit Fantasie. Die Gäste versuchen ihn zu beruhigen und haben ihre liebe Not damit. Dem Wirt missfällt das ganze, er will hier keinen Ärger. Kurz darauf erscheint ein Bote, der dem Wirt etwas übergibt. Als dieser beunruhigt wirkt, fragen die Gäste nach. Doch der Wirt meint, dass es seine privaten Geschäfte betrifft.

Elenor beruhigt ihren Mann und bedankt sich bei den Gästen, dass sie geholfen haben. Endlich hat sie Zeit, ihrem Mann das Tagebuch zu übergeben, welches ihm so viel bedeutete. Hier schrieb er alles auf, was er damals beobachtete. Sein Lesezeichen war ein kleines Gemälde des Barons, welcher ihm zu Lebzeiten ein guter Freund war. Von dessen Tod wusste Estefan nichts.

Der Geist des Barons

Sobald das Tagebuch innerhalb der Taverne von Elenor an Estefan übergeben wurde, rief diese Tat die Verbindung auf, die durch die gemeinsame Freundschaft zwischen Estefan, Lorenzo und der Wahrheit in dem Tagebuch den Geist des Barons manifestieren lässt. Es steigt Nebel auf und der Baron erscheint. Der Geist erscheint das erste Mal, da er bisher keinen Anlass hatte zu erscheinen. Der Geist spürt, dass hier Dinge im Gange sind, die mit der Bedrohung des Landes zu tun haben, denn er hat einen entsetzen Gesichtsausdruck.

Der Baron in seiner Erscheinung ist jedoch unglaublich geschwächt. Er ist sich noch nicht 100%ig bewusst, dass er ein Geist ist und ihm fehlen scheinbar viele Erinnerungen. Auf der Suche nach bekannten Gesichtern und Personen erblickt er Estefan. Er geht auf ihn zu und will ihn umarmen, doch dieser fällt durch ihn hindurch. Beide scheinen verstört. Der Baron oder vielmehr sein Geist spricht, jedoch unhörbar. Elenor klärt daraufhin Estefan auf und dieser bricht in Tränen aus und kann es nicht begreifen. Mittels einem Gemälde mit Trauerband macht Elenor dem Baron klar, dass er verstorben ist, er bricht zusammen und verschwindet.

Gescheiterte Entführung

Die Verwirrung unter den Anwesenden wird von einem Mann genutzt, der versucht jemand zu entführen. Der Versuch einer Geiselnahme schlägt jedoch fehl, da die Gegenwehr der Anwesenden Gäste ausreicht um ihn gefangen zu nehmen. Mittels einer Giftkapsel tötet dieser sich jedoch bevor er befragt werden kann. Man findet bei ihm nichts, ausser einer Tätowierung eines Dolches auf seinem Unterarm.

"Blut"

Nachdem sich die meisten beruhgigt haben, taucht der Geisterbaron wieder auf. Er kann zu weiterhin noch nicht sprechen und keine Dinge anfassen, die er bewusst berühren will. Das einfache Hinsetzen auf einen Stuhl gelingt ihm zwar, aber das Greifen nach einem Becher schlägt fehl. Der Baron nimmt mit keinem der Anwesenden aktiv Kontakt auf, da er sich seiner Umwelt noch nicht vollkommen bewusst ist. Elenor erkennt den Baron jedoch sofort und ist entsetzt, hat sie doch seinen Tod selbst miterlebt. Warum erscheint er immer wieder?

Der Baron schreibt immer wieder mit dem Finger das Wort „BLUT“ auf alles, was vor ihm ist (Tisch, Boden etc.) gibt man ihm die Möglichkeit mit seinem Finger zu schreiben (Schnee, beschlagene Scheibe etc.) kann das Geschriebene auch sichtbar gemacht werden. Einen Stift oder dergleichen kann er nicht halten.

Einige Gäste haben mehrere Möglichkeiten genutzt, sich mit dem Baron auseinanderzusetzen. Durch arkane Untersuchungen finden sie heraus, dass er tatsächlich ein Geist ist und ein silbriger Faden ihn mit dem Tagebuch verband. Irgendetwas der Schilderungen um die Manipulation der Weinreben mittels Gestalten in finsterer Nacht standen in Verbindung mit dem Tod des Baron. Durch das „aushändigen“ des Tagebuches und die Anwesenheit des Freundes sollte es ihnen gelingen, seine Geisteressenz zu stärken, sodass er mit ihnen kommunizieren kann. Und so konfrontieren sie ihn mit bekannten Dingen die ihn bewusst werden lassen, dass er verstorben ist. Alles, was ihn sein Zustand bewusst werden lässt, hilft ihm.

Sobald die Gäste den Baron soweit gestärkt haben, sich seine Präsenz und tatsächliche Beschaffenheit klar zu machen, wird etwas weiteres ausgelöst. Der Baron scheint eine Art Vision zu haben und lässt die Gäste daran teilhaben. Im Anschluss daran kann er Reden, auch wenn er noch etwas verwirrt ist und noch viele Erinnerungslücken hat. Der Baron weiß noch, wer er ist (nämlich der Baron des Landes) und erinnert sich daran, dass er auf dem Weinfest nach einem Becher Wein furchtbare Schmerzen hatte und dann alles schwarz wurde. Er erinnert sich auch an Estefan und Elenor, als diese sich mit dem Baron auseinandersetzen. Er erklärt, dass das Wort Blut ein „Hinweis auf Magische Landesveränderung“ ist, dass der Geist das blutverseuchte Land spürt und die Bedrohung, die davon ausgeht. Die Gäste kommen schnell darauf, dass Blutmagie gemeint ist.

Minora

Der Baron spürt die Minora in der Nähe und weiß, dass sie Estefan helfen kann. Daher wiederholt er immer wieder das Wort Minora. Jedoch ist sein Geist so verwirrt während der Vision, dass er das Wort ständig rückwärts sagt. „Aronim“ Der Baron weiß, dass die Minora in der Nähe ist und die SCs die Kraft der Pflanze braucht. Der Baron kann sich am Ende der Vision natürlich nicht mehr erinnern und kennt auch die Bedeutung des Wortes nicht. Zum Glück ist jedoch die Druidin Gentiana vor Ort und diese war auch schon auf einem Weinfest Gast, leider jenes, welches zum Tod des Baron führte. Sie kannte den Namen der Pflanze und brachte die anderen Anwesenden darauf.

Die Droge der Glücklichen

Das sonst so mürrische Hasumädchen, ist auf einmal sehr gut aufgelegt und lacht und tanzt durch den ganzen Raum. Der Wirt ist davon nicht sehr angetan und ermahnt sie, die Drogen sein zu lassen. Mehr und mehr sind die Gäste dem Wirt gegenüber misstrauisch. Die Drogen erhalten die Gäste von einem Spieler aus Penumbra. Er liebt Glücksspiel in jeglicher Form. Vor allem aber das Würfeln hat es ihm angetan und so erleichtert er einige Gäste um Geld. Die Teestube wird zur Zockerhöhle.

Naturgeist

Unten in der Taverne spürt Der Baron die Anwesenheit eines gebannten Naturwesens. Er verlässt die Taverne und schaut in Richtung Naturschrein. Dabei streicht er sanft über einen Baum, um das Positive in der Natur hervorzuheben. Als die Spieler dem Nachgehen stellt sich heraus, dass ein Naturgeist in einen Schrein gebannt wurde. Wer sollte so etwas tun? Einige Gäste begeben sich zu diesem Schrein. Ein Alchemistisches, Arkanes und Druidisches Ritual wird durchgeführt. Der Geist ist befreit und logischer Weise erzürnt. Doch die Druidin Gentiana kann diesen beruhigen und spaziert sogar mit ihm durch die Wälder. Da erfährt sie dass ein böser Mann aus der Nähe ihn in diesen Schrein gebannt hat.

Der Baron hat die Vision „Geister“, der Baron spürt die Anwesenheit der anderen umherziehenden Geister und macht deren typischen Gesten nach. Den Anwesenden erklärt, dass viele Geister umherziehen, weil der Schleier zu Geisterwelt sehr dünn ist und sogar Risse aufweist. Es muss wohl arkanen Ursachen zu Grunde liegen.

"Balawasimimi"

Estefan hat sich mittlerweile beruhigt und versucht zu reden, doch sein Geist ist wirr. Immer wieder beantwortet er die Frage, wie man ihm helfen kann mit dem Wort Balawasimimi. Einige halten ihn verrückt, doch mittels beruhigender Bardenmusik können sie ihm das Wort Medizin entlocken. Nach einigem raten und verzweifeltem Haareraufen durchsetzt von Balawasimimi Ausrufen ist das Rezept erkannt.

  • Basilikum (stärkt die Nerven), war zu Glück aus der Küche zu bekommen
  • Lavendel (Gegen Erschöpfungszustände, Nervosität und zur Beruhigung) trägt Estefan bei sich, ein Säckchen zur beruhigung, an dem er ständig schnüffelt.
  • Waldmeister (gegen Nervosität, Unruhe und Schlaflosigkeit), war im Wald gefunden worden
  • Sirup - Saft eines Baumes (ein Specht hatte in der Nähe einen Ahornbaum ausgehölt in dem sich das süßliche Ahornsirup sammelte
  • Minze (gegen Unruhezustände), hatte die Alchemistin dabei
  • Minora (als magische Komponente zum Verstärker), tja, die galt ess zu finden

Die rote Minora ist für den Erfolg unerlässlich. Die Gäste hatten von der magischen Kraft der Minora durch die Zeitung erfahren. Elenor weiß, dass die rote Minora eine besondere ist, da diese durch Blut und/oder Wein getränkt worden ist, zumindest glaubt das Elenor. Elenor weist auf die geltende Rechtslage hin. Sollte der Wirt von dem Plan Wind bekommen, dass seine Minora gepflückt werden soll, nachdem diese wieder sichtbar wurde, was das Naturwesen verursachte, wird er einschreiten und auf geltendes Recht verweisen. Die Gäste misstrauen dem Wirt nun soweit, dass sie seine Kammer durchsuchen wollen. Dch sie ist abgeschlossen und ein Knackversuch löst eine Säurefalle aus und verletzt einen der mutigen Anwesenden. Der Wirt steht nun endgültig im Verdacht.

Der Baron weist daraufhin, dass ein solches Heilmittel nur von Nöten ist, wenn die Ursache der Schädigung magisch ist. Und dann müsse man zum bereiten auch eine magische Grundsubstanz verwenden. Er erzählt ihenen von seiner Vision „Wasserwesen“. Der Baron spürt die Anwesenheit eines Wasserwesens, immer wieder blickt er in diese Richtung und taucht seine Hände in Wasser in der Taverne und schmiert damit auf der Scheibe in Richtung Brunnen. Die Helfenden Gäste machen sich auf den Weg dortin. Schnell ist heraus gefunden, der Geist kommt am ehesten, wenn man etwas als Opfer in den Brunnen wirf. Ein Kupfer wird bereitwillig gegeben. Der Wassergeist erscheint und kann sogar sprechen, spricht aber vor allem in Wassermetaphern der Fluss des Lebens sit gestört/ alles ist im Fluss der Zeit, aber Risse öffnen Wege die sonst verschlossen sind / so wie das Wasser das Leben ist, ist das Eis der Tod / die Spende neuen Lebens verlangt den Tod etwas anderem).

Er ist zurückhaltend freundlich, da die Besucher dem Brunnen und ihm den nötigen Respekt erweisen. Dennoch lässt er die Anwesenden wissen, wer Wasser mit dem Effekt der Reinheit schöpfen möchte, müsse sie sich erst als würdig erweisen. Ein Besucher muss sich für das Wasser opfern und wird von dem Wasserwesen in das Jenseits genommen. Schockiert diskutieren die Anwesenden über diese Forderung, als die Druidin Gentiara sagt: „Ich werde es tun… aber… ich werde nicht als alte Jungfer sterben!“ Sie sagt, wenn jemand bereit ist, sie zu ehelichen, wird sie das Opfer bringen. Sehr zur Verwunderung aller meldet sich der mürrische Magier Encanto aus der Wolfsmark und eine Priesterin des Xurl, welche anwesend ist schreitet auch gleich zu Tat. Eifrig schreibt der Schreiber des Weinblattes, der örtlichen Zeitung alles mit. Und kurz darauf sind auch beide verheiratet. Dann gibt sich die Druidin dem Wasserwesen hin und verschwindet.

Die Ereignisse überschlagen sich.

Der Ghul

Endlich in die Kammer des Wirtes eingedrungen finden die Gäste so einiges. Neben Grabutensilien finden diese auch ein Gegengift gegen Ghulfieber, sowie einige Notizen dazu. Tagsüber befindet sich der Ghul wohl in einer dunklen Höhle. Erst nach Sonnenuntergang beginnt er um das Haus herumzuschleichen. Er wurde von dem vielen Geruch von frischem Fleisch angelockt und hofft auf etwas frisches Fleisch. Wird ein Mensch vom Ghul gebissen oder gekratzt, überträgt er so sein Ghulfieber. Wird diese Wunde behandelt und untersucht, so zeigt sich ein schwarzer Fleck, welcher sich langsam Richtung Herz ausbreitet. Stadien der Ghulverwandlung: (ca. Stündliche Steigung nach der ersten)

  • Die Inkubationszeit in der nichts passiert ist relativ kurz
  • Nach einer halben bis einer Stunde kommt ein Brennen an der Infektionsstelle auf. (Allerdings nicht so, dass man kratzt, eher so dass man nicht hinfassen möchte)
  • Schon in der zweiten Stunde beginnt der Heißhunger auf Fleisch. In jeglicher Form und Zustand. Da ist es noch gut, das man noch essen kann…
  • Und da man meist nicht genau das dann bekommt wenn man es will, kommt die Aggression zum Vorschein. So oder so, man wird gereizt und schnippisch. Auch streitsüchtig und gewalttätig.
  • Nach Mitternacht oder bei Infektion danach dann darauf folgend verstirbt man und erwacht als Ghul wieder. Eine Rückverwandlung ist dann nicht mehr möglich. Zumindest nicht ohne göttliche Intervention. Und welcher Gott würde das schon machen.

Und eine Liste mit seltsamen Forderungen… an den Wirt. Sowie eine Entsorgunsliste mit Namen. Unterdessen fanden die Gäste die Minora mitten auf einem Massengrab. Das störte jedoch die Ruhe eines Ghul, welcher dort scheinbar „gefüttert“ wurde. Doch nicht nur das, einige Untote hat dieser Ort auch angelockt. Es kommt zum Kampf und einige Spieler werden verletzt. Sie erkranken an Fieber und das ganze ergibt nun einen Sinn. Der Wirt wird festgesetzt. Vision „Ghul“, der Baron spürt die Verwandlung der mit Ghulfieber infizierten und stellt sich diesen Auge in Auge gegenüber und blickt sie Schockiert an. Dann beginnt er an seinen Fingern zu kauen. Als der Wirt mit allem konfrontiert wird, bringt auch er sich mit einer Blausäurekapsel um, doch die Gäste gehen diesem nicht nach.

Die Alchemistin hat mit Erfolg die Medizin erstellt und nun wedelt man schon mit einem neuen Rezept vor ihrer Nase herum. Es muss gesucht werden und unterdessen erzählt der genesene Estefan von den Gestalten auf den Weinbergen und dass im Asylum nichts mit rechten Dingen zugeht.

Das Heilmittel für Ghulfieber

  • Blut des Ghul (Generiert Abwehrkräfte) Muss vom getöteten Ghul gezapft werden! (Der Wirt hat zusätzlich ein Fläschchen in der Kammer)
  • Knochenmehl eines Menschen (als Katalysator), gefunden im Massengrab
  • Reines Wasser (vom Naturgeist gesegnet), Kann am Jünglingsbrunnen geholt werden, aller-dings entfaltet es nur seine Wirkung, wenn es der Elementargeist des Wassers schöpft, was zum Glück bereits gemacht wurde und die Alchemistin war so clever nicht alles zu verwenden
  • Kiefernrinde (Regt den Blutkreislauf an), konnte vor dem Haus geerntet werden
  • Knoblauch (gegen Infektionen), konnte aus der Küche bekommen werden
  • Bartflechte (Antibakteriell und gegen Entzündungen), konnte an Bäumen gefunden werden
  • Thymian (desinfizierend), konnte ebenfalls aus der Küche bekommen werden
  • Brennnessel (gegen Blutarmut), wächst vor Ort.

Während die Infizierten, welche langsam bereits schon aggressiv wurden mit dem Mittel behandelt wurden, bekam der Baron die nächste Vision. Vision „Wächter“, der Baron spürt die Anwesenheit des Wächters, er pickte sich wahllos (was diese nicht wussten) Gäste heraus, legte diese auf die Bänke und legte ihnen 2 Kupfer auf die Augen. Doch kurz darauf war klar, was gemeint war, denn Gentiana tauchte wieder auf. Ja Gentiana. Sie war mit dem Wasserelemtaresen verschwunden mit ihm und auf der Reise ins andere Reich einem Totenwächter begegnet. Dieser erklärt ihm, dass ein übertritt im Moment nicht möglich sei, für niemanden. Ihre Seele soll nun auf ewig über diese Lande wandern und mit einer wischenden Handbewegung zerstob er das Elementarwesen. Der Baron spürt, dass etwas vor sich geht und erscheint, in der Taverne war er von nun an verschwunden. Er diskutiert mit dem Totenwächter und handelt einen Deal aus. Gentiana soll um ihre Seele spielen, eine Partie Schach! Gewinnt er, so behält sie ihre Seele (und verliert nur Lebensenergie je nach Anzahl verlorener Spielfiguren). Verliert sie, so ist sein Leben beendet und der Geist verloren. Der Todesalb scheint zu gewinnen, als der Baron seine Chance sieht und immer wieder, scheinbar für den Totenwächter nicht ersichtlich das Spiel manipuliert. Frustriert wischt er das Brett weg und Gentiana war zurück in ihrem Körper, allerdings sichtlich gezeichnet. Sie hat einiges an Kraft verloren und einige Haare waren ergraut.

Endlich war alle Gefahr gebannt und die Verletzen versorgt und die infizierten geheilt.

Das frisch vermählte Ehepaar Encanto und Gentiana waren wieder vereint.

Und Elenor und Estefan Druvor wurden von Erlic Falkenhand im Schutze der Nacht auf sein Schiff gebracht, welches in Penumbra vor Anker lag und konnten erst einmal in Sicherheit gebracht werden.

So fand man dann doch noch Grund den Abend bei einem Bier, Met oder Wein ausklingen zu lasssen…

terravino2.txt · Zuletzt geändert: 2018/07/11 07:14 von maddin