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Jaronius Jaron von Binkstein

Geboren wurde er in einer einst Penumbrischen Siedlung, welche heute unter dem Namen Vinbygd zu Kargenfels gehört. Dort wuchs er in einer großen Steinmetzfamilie auf und strebte stets dem Schosse zu entkommen, da ihn Bücher seit je her mehr faszinierten als der Steinbruch, doch vom Graben kam er nie weg. Sein nonkonfirmistisches Verhalten lässt ihn früh auffällig werden. So mag er zur Begrüßung keinerlei Kontakt, auf gebotenes Händeschütteln winkt er lächelnd, eine herzhafte Umarmung hingegen lässt er bei einem erbrachten Fundstück oder einem Kauf bei ihm schon mal springen.

Jaronius Jaron von Binkstein ist jedesmal etwas anderes wenn man die Leute fragt. Abenteurer, Wissenschaftler, Schatzjäger, Expeditionsleiter, Artefaktsammler oder einfach nur verrückt. Er ist jedenfalls so etwas wie ein Sammler um des Sammelns Willen. Aber auch verzweifelt da die Unternehmungen ihn einiges gekostet haben. Seine letzte Ausgrabung in Rivida hat sein gesamtes Vermögen aufgefressen. Und da sie lange ohne Ergebnisse blieb, hatte nicht mal die Abenteurer bezahlen können, welche ihm zu Hilfe eilten. Er selbst ist etwas seltsam, man mag sagen exzentrisch. Und für all sein kreatives und eigenes Tun hat er auch stets eine plausible Erklärung bereit. Und selbstverständlich hat er recht und weiss alles besser, gerne belehrt er andere und verbessert somit voller Überzeugung stetig die Welt. Zweifellos ist er intelligent und wissbegierig, ja sogar neugierig. Aber er ist auch etwas tollpatschig. Dies gepaart mit seinem schelmischen Humor lässt ihn als absolutes Unikum wirken. Ihn prägt ein ausgelebter Neologismus. So frönt er des völlig eigenen Satzbaus und bedient sich stetig den neuen Wortkombinationen die ihm da einfallen wie Beispielsweise Schaufelschwinger für Gräber oder Becherreicher für Wirt und ähnliches. Im Jahre 1016 eröffnete er in den Südlichen Gemarkungen Serranos eine archäologische Ausgrabung. Jene erwähnte zu Rivida. Gerüchten zufolge soll es hier vor dem Kataklysmus das Anwesen eines Gelehrten und Magietheoretikers gestanden haben. Angelockt von der Chance auf Funde alten Wissens und vielleicht auch einigen Artefakten hat der Exzentriker Jaronius von Binkstein ein Expeditionskorps gegründet und sich für sehr, sehr viel Geld die Rechte an den Ausgrabungen erkauft. Leider ging kurz nach der Ankunft an der Ausgrabungstelle und der nahegelegenen Wegschänke einiges, einiges schief. Nach ein paar vielversprechenden Testgrabungen und ersten Funden begannen sich einige der Gräber merkwürdig zu benehmen. Erst folgte Müdigkeit später begann merkwürdiges Verhalten das sich zunehmend in bizarrere Formen und Ausprägungen steigerte. Als dann ein Gräber auf schreckliche Weise starb (er wurde zerrissen als der „Wächter“ sich für Sekunden Materialisierte) begann ein Gerücht über einen Fluch die Runde zu machen. Dies, die ständigen Angriffe penumbrische Freischärler und das Auftauchen einiger Männer des Sanatoriums sorgten schließlich dafür das nicht nur das Nervenkostüm des exzentrischen Jaronius schwer gelitten haben sondern auch das nahezu alle Gräber und Wachen die noch bei Verstand waren das Weite gesucht haben. Doch einige Freiwillige kamen an um diesem Treiben ein Ende zu bereiten…vorerst…doch das ist eine andere Geschichte.

jaronius_jaron_von_binkstein.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/22 12:13 (Externe Bearbeitung)