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Sir Godfrey Donovan

Herr von Twinport, Earl von Wyvern’s Glen und Ritter der grauen Feste

Allgemein

Sir Godfrey, Ritter der grauen Feste Sir Godfrey Donovan ist ein Earl und Ritter der Grafschaft Greyshire. In mehreren Schlachten und durch ehrbares Auftreten verschaffte er sich einen guten Ruf am Hofe in Greyhold, sodass er im Jahr 1009 nach der Schlacht um Spearfall den Ehrentitel „Ritter der grauen Feste“ erhielt.

Die Ritter der grauen Feste sind die zwölf tüchtigsten und angesehendsten Rittern der Grafschaft. Jeder graue Ritter hat seinen eigenen Stuhl am großen Tisch der Countess Abigail von Greyshire. Seither ist Godfrey regelmäßig als Berater und Beschützer der Countess tätig, zusammen mit den anderen grauen Rittern.

Im Penumbra-Krieg, der zwischen 1011 und 1012 in vielen Schlachten ausgefochten wurde, siegte Greyshire zusammen mit der Baronie Seranno über die damalige Baronie Penumbra. Bis auf die gleichnamige Hauptstadt Penumbra wurde das gesamte eroberte Gebiet hälftig zwischen Seranno und Greyshire aufgeteilt. Das neue hinzugewonnene Gebiet Greyshires wurde Sir Godfrey als neues Lehen überstellt. Seit diesem Tag im Jahre 1012 darf Godfrey sich Earl der neuen Baronie Wyvern's Glen nennen, denn diesen Namen gab er dem neu eroberten Gebiet.

Godfrey herrscht über seine Baronie von der ehemals penumbranischen Stadt Twinport aus. Dort versucht er, Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten und sich in den Augen seines Gottes Rodon zu beweisen.

Biografie

Frühe Jahre und der Weg zum Ritter

Sir Godfrey kam im Jahr 987 nach Terravino-Zeitrechnung als einziger Sohn des Klerikers Chester Donovan und seiner Frau Igraine Donovan zur Welt. Das Haus Donovan ist ein altes Haus mit Wurzel in Greyhold selbst. In den letzten Jahrhunderten gingen aus dieser Erblinie mehrere Ritter und Kleriker hervor.

Chester Donovan war bis zu seinem Tode im Jahr 1009 ein Priester Rodons in Greyhold. Unter ihm lernte Godfrey schon in frühen Jahren alles, was er über den Glauben an die Neun und seinen Gott Rodon wissen musste. Zudem lernte er entsprechend der Lehre Rodons viel über Pflichtgefühl und Treue.

Auch im Zweikampf mit Holzwaffen gegen die Pagen und Knappen des Hofes erwies Godfrey sich als talentiert, sodass Sir Malcolm, ein altgedienter Ritter der grauen Feste im Dienste von Count Reymond zu Greyshire, dem damaligen Herrscher von Greyshire, auf ihn aufmerksam wurde. Der dunkelhaarige Ritter mit seinen ernsten grauen Augen und seinen mittlerweile silbrigen Strähnen erwirkte, das Godfrey zu seinem Knappen wurde, auch wenn der Kleriker Donovan seinen Sohn vermutlich lieber im Dienste der Kirche gesehen hätte. Und so vollzog Godfrey die lange Ausbildung der Ritter von Greyshire. Er wurde im Umgang mit Waffen ausgebildet. Er lernte Schreiben (Lesen konnte er schon), Reiten, Grundsätze der Diplomatie und des höflichen Benehmens. Auch wenn ihm letzteres immer die meisten Schwierigkeiten bereitet hat. Letztendlich wurde er im Jahr 1008 in der Arkville Abbey zum Ritter geschlagen.

Vor und hinter den Linien

Godfrey wurde wirklich gut an der Waffe, was zur Folge hatte, dass man ihn mehr auf Exerzierplätzen und Schlachtfeldern sah, als am Hofe. Doch war es vor allem seine Sorge um seine Soldaten, die ihn beim Volk bekannt und beliebt gemacht hatte.

Es gibt nicht viele Ritter, die nicht nur die Schlachtreihe koordinieren sondern auch im Lazarett dafür Sorge tragen, dass die verletzten Soldaten der Grafschaft möglichst schnell wieder auf die Füße kommen, um ihre Pflichten gegenüber der Grafschaft erfüllen zu können. Wie sich hier herausstellte, verstand Godfrey es vor allem, sein Pflichtbewusstsein mithilfe erbaulicher Worte und vorbildlicher Taten auf die ihn umgebenden Soldaten und Heiler zu projizieren.

Schlacht um Spearfall

Im Jahr 1009 verteidigte Godfrey im Heer Greyshires die Stadt Spearfall gegen die Barbaren des nördlichen Gebirges. Die wilden Krieger, die als besiegt und untergetaucht galten, hatten sich im Gebirge neu organisiert, gesammelt und belagerten nun die Stadt.

Godfrey machte sich vor allem durch taktisch kluge Vorgehensweise und durch kompromisslose Umsetzung der ihm zugewiesenen Aufgaben einen Namen. Hier spiegelte sich ganz klar die Lehre Helms wieder, die er von seinem Vater nahe gebracht bekommen hatte. Doch gab es nach der letzten Schlacht um Spearfall auch viele Tote zu beklagen. Darunter zwei Ritter der grauen Feste, von denen es zu jedem Zeitpunkt immer 12 an der Zahl gab.

Bei einem dieser Ritter handelte es sich leider um Sir Malcolm, seinen alten Meister. Da sich Sir Godfrey unter den im Feld anwesenden Rittern besonders hervorgetan hat, wurde ihm die Ehre zuteil, Sir Malcolms Platz als Ritter der Feste einzunehmen und sich ab diesem Tag selbst “Ritter der grauen Feste” zu nennen. Diesen Titel erhielt er von Count Reymond im Frühjahr 1010. Er war nun Teil der zwölf Ritter, die den Kriegsrat der Countess bilden und die im Angriffsfall oder auf Reisen ihre persönliche Leibgarde stellen.

Penumbra-Krieg

Dies war jedoch nicht der Höhepunkt seiner Karriere. Denn nun drohte Gefahr aus dem Süden. Die Raubzüge und Machenschaften der Familie Di Venduto von Penumbra nahmen während und nach der Belagerung Spearfalls in solchem Maße überhand, dass die Grafschaft Greyshire zusammen mit der Baronie Seranno im Jahre 1011 einen Feldzug gegen Penumbra begann. Baron Di Venduto hatte die geschwächte Position Greyshires ausgenutzt, um Handelskarawanen und -schiffe überfallen zu lassen. Währen im Norden Greyshires gekämpft wurde, hatten penumbranische Räuberbanden im Süden leichtes Spiel. Greyshire konnte sich das nicht gefallen lassen.

Viele Schlachten wurden in diesen Monaten geschlagen und viele Soldaten Greyshires verletzt oder getötet. Der schwerste Verlust für das Land war jedoch der Tod von Count Reymond, der von (vermutlich) penumbranischen Meuchelmördern hinterhältig mit der Armbrust erschossen wurde, als er bei Dämmerung durch sein Heerlager schritt. Er hinterließ seine junge Ehefrau, Countess Abigail von Greyshire, die fortan die Herrschaft über das Land übernahm. Glücklicherweise konnte sie bei der Kriegsführung auf den Rat ihrer “grauen Ritter” vertrauen.

Aber am Ende obsiegte Greyshire. Und Sir Godfrey wurde von den Soldaten laut besungen, da sein außerordentlich starker Wille und seine ansteckende Überzeugung vielen Soldaten die benötigte Stärke gegeben hat, um im Feld zu bestehen. Sein Ansehen stieg vor allem beim “einfachen Volk”, aber auch bei seinen Mitstreitern innerhalb der Ritterschaft. Auch wenn einige der “konservativen” Ritter seinen Umgangston, sowohl gegenüber dem Adel als auch dem einfachen Volk, nicht immer als angemessen empfinden.

In der letzten Schlacht des Krieges, der Schlacht um Twinport, sah Baron Vincente di Venduto von Penumbra sich einer grimmigen und fest entschlossenen Streitmacht gegenüber. Und in den vordersten Reihen fand man Godfrey und seine Treuen Soldaten. Di Vendutos Streitkräfte waren in der Unterzahl. Er gab die Stadt auf und kapitulierte. So war es am Ende eine kampflose Eroberung ohne viele Verletzte und nicht wirklich eine Schlacht. Twinport blieb eine wochenlange Belagerung erspart.

Ernennung zum Earl

Penumbra war besiegt und nach den Kapitulationsverhandlungen auf die gleichnamige Hauptstadt reduziert worden. Das verlorene Gebiet wurde hälftig zwischen Seranno und Greyshire aufgeteilt. Das neu gewonnene Gebiet vergrößerte Greyshire um etwa die Hälfte seiner bisherigen Fläche, sodass Countess Abigail entschied, es zu einer neuen, dritten Baronie innerhalb Greyshires zu machen. Und diese Baronie wurde Sir Godfrey wegen seiner ruhmreichen Taten auf dem Schlachtfeld sowie des siegbringenden taktischen Vorgehens seiner Männer überantwortet und als Lehen gegeben. Die Baronie sollte den Namen Wyvern’s Glen tragen.

In einer feierlichen Zeremonie in der eroberten Hafenstadt Twinport ernannte Countess Abigail den jungen Ritter im im Frühsommer 1012 zum Earl von Wyvern’s Glen. Godfrey verlegte seinen Sitz nach Twinport. Einer seiner ersten Erlasse in Twinport war der Bau eines Tempels zu Ehren Rodons.

godfrey_donovan.txt · Zuletzt geändert: 2019/03/24 19:25 von maddin