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Der Glaube in Terravino

Im Wesentlichen lässt sich sagen, dass die Bevölkerung Terravinos zwar einen ausgeprägten Hang zum Glauben hat, diesen aber nicht fanatisch betreibt.

Die Neun

In Terravino ist der „Glaube an die Neun“ die am weitesten verbreitete Religion. Die Neun sind elementare Götter, die über verschiedene Elemente und Aspekte der Welt herrschen. Einzig in Veraxio betet man einen einzigen Gott an, über den außerhalb Veraxios aber nicht viel bekannt ist.

In den übrigen Baronien bzw. Grafschaften Aureastett, Kargenfels, Dunkeltann, Greyshire, Seranno und Penumbra haben sich im Laufe der Zeit bevorzugte Götter herauskristallisiert, die die vorzüglichen Eigenschaften und Tugenden der jeweiligen Baronie unterstreichen und mehr vertreten als die anderen Götter. So hat jede Baronie zwar ihren eigenen Schutzpatron, zu dem der Großteil der jeweiligen Bevölkerung aufgrund einer besseren Identifikation betet, jedoch spricht nichts dagegen, auch einen oder mehrere andere Götter der Neun anzurufen oder zu verehren.

Die neun Götter Terravinos im Einzelnen

Talvaron
Talvaron
Gott des Feuers
Gesheema
Gesheema
Göttin des Wassers
Avalos
Avalos
Gott der Luft
Belia
Belia
Göttin der Erde
Gorin
Gorin
Gott des Gesteins
Rodon
Rodon
Gott des Lichts
Sinduul
Sinduul
Gottheit der
Schatten
Than
Than
Gott der Seele
Lyssandre
Lyssandre
Göttin des Mordes

Entstehungsgeschichte: Wie alles begann

Auszug aus dem Heiligen Buch der Elemente:

Als die Welt, die wir kennen, noch nicht existierte, herrschte eine Leere. Es gab nichts und es lebte nichts. Und aus dieser Leere ward ein Gott geboren. Er war Herr über die Zeit und damit Herr über alles. Denn ohne Zeit kann nichts existieren. Nichts kann entstehen und nichts kann verenden, wenn nicht Zeit verginge, in der es geschieht.

Und dieser Gott war es, der die Elemente schuf. Es waren neun an der Zahl und er gab ihnen Namen. Und jedem von ihnen wies er Facetten dieser neu geschaffenen Welt zu, um die sie sich zu kümmern und zu sorgen hatten. Und die neun Götter formten ein Welt von Erde und Gestein, erfüllt mit Licht und Schatten, mit Leben, mit lodernden Flammen und mit Winden und Wellen.

Dann kehrte der alte Gott sich ab und ließ die Zeit dahingehen. Er würde eines Tages zurückkehren und sehen, was seine Abkömmlinge mit dieser Welt vollbracht haben. Und dann würde er sie gewähren lassen oder sein Werk aus Überdruss vernichten, was dem Ende dessen gleich käme, was wir Zeit nennen. Und nichts existiert ohne Zeit.

Und niemand weiß, wann dieser Tag kommen wird. Es könnte heute sein oder in Äonen. Doch der alte Gott wird zurückkehren und sein Urteil fällen.

Andere Glaubensrichtungen in Terravino

Es mag Menschen und andere Wesen in Terravino geben, die einen ganz anderen Glauben verfolgen. Oft sind es Zugezogene, die einen Glauben aus anderen Ländern mitbrachten. Solange diese nicht gewaltsam versuchen, ihren Glauben zu verbreiten und die ortsansässigen Gottheiten nicht beleidigen, sieht man fremden Religionen in Terravino eher gelassen entgegen.

Die Vier Elemente

Einer dieser coexistenten Glauben ist der an die vier Elemente, der auch in vielen anderen Ländern weit verbreitet ist.

Anhänger der Vier glauben lediglich an die vier Grundelemente Feuer, Wasser, Erde und Luft als solche. Sie leugnen die Existenz der Restlichen der Neun Elemente zwar nicht, denn auch diese Domänen und Attribute gibt es bekanntermaßen, jedoch glauben sie, dass die Vier die Basis allen Lebens darstellen.

Den Elementen werden nicht zwingend Gottheiten bzw. Namen zugeordnet sondern sie werden als reine Elemente verehrt.

Da dieser Glaube dem der „Neun“ eigentlich nicht widerspricht sondern vielmehr nur Teil von diesem ist, wird auch er in einigen Teilen der Bevölkerung Terravinos praktiziert. Vor allem beim einfachen Volk und bei Zugezogenen erfreut sich die Vier-Elementen-Lehre großer Beliebtheit.

Der Befreier aus Veraxio

Veraxio war nicht immer Teil Terravinos. Die Theokratie schloss sich aus politischen Gründen vor nicht allzu langer Zeit an. Die Bewohner Veraxios brachten daher ihren eigenen Glauben mit nach Terravino. Einen sehr radikalen Glauben, in dem lediglich ein Gott anzubeten ist, den sie „Befreier“ nennen.

Und siehe, hinaus aus der Schwärze und dem Chaos, das unser geliebtes Land zerriss kam ein einzelner Mann, in einfachem Leinen, Wunden am ganzen Leib, bewaffnet mit einem einfachen Schwert aus Eisen von dem dicker Eiter troff. Dieser Mann geboren als niederster von allen sollte es sein, der uns den Weg zurück ins Licht führen soll. Als einziger Sterblicher jemals erlangte er den Segen aller Elemente und erhob sich über sich selbst. Er war es, der uns lehrte unsere Höfe und Familien zu schützen, auf dass die Schrecken der Nacht uns nicht wehrlos abschlachten. Er lehrte uns, die Verderbniss der Magie zu fürchten und Sie auszumerzen wo immer wir können.

ER war es, der uns von der Dunkelheit befreit hat – „FÜR DEN BEFREIER“

glaube.txt · Zuletzt geändert: 2018/07/11 10:14 von maddin